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K36 – Kotti auf den zweiten Blick

So 25. Oktober 2020 12-17:00 Uhr

Ausstellung des Jugendgremiums Schattenmuseum

Das Kottbusser Tor in Kreuzberg 36 – für die einen ein Stadtteil, um den man einen großen Bogen macht, doch für viele andere ein Ort der Akzeptanz, an dem Kultur, Religion und Individualität zusammenlaufen. Die Ausstellung “K36 – Kotti auf den zweiten Blick” zeigt den Stadtraum aus Sicht von Jugendlichen und stellt verschiedene Ansätze vor, den Kotti neu kennenzulernen und Vorurteile aufzulösen. Das Jugendgremium Schattenmuseum hat im letzten Jahr Stadtforschung rund um den Kotti betrieben. Und sie haben hingeschaut: Die Ausstellung ist also wie ein „zweiter genauerer Blick“.

Wir laden herzlich zur Ausstellungseröffnung am Sonntag, den 25.10.2020 um 12 Uhr in die Berlinische Galerie, „207m². Raum für Aktion und Kooperation“ ein.

Die Veranstaltung ist im Eintritt (8€/erm. 5€/unter 18 Jahren freier Eintritt) enthalten.

Das Jugendgremium Schattenmuseum besteht aus 15 Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis19 Jahren und gründete sich nach einer Reihe von Schulprojekten mit dem Jüdischen Museum Berlin. Die Jugendlichen möchten Museen bezüglich ihrer Jugendfreundlichkeit beraten und arbeiten zusammen mit dem Künstler*innenkollektiv sideviews e.V. an künstlerischen Formaten. Seit 2018 kooperiert das Gremium mit der Berlinischen Galerie, trifft sich regelmäßig, um zu forschen und entlang der Museumsinhalte eigene Projekte zu entwickeln. Dabei entstehen Workshops, Experimente, Spielanleitungen, Ausstellungen und Symposien: schattenmuseum.de

Weitere Informationen zum Hintergrund der Ausstellung K36 – Kotti auf den zweiten Blick.

Die Ausstellung „K36 – Kotti auf den zweiten Blick“ wurde realisiert von:
Alisha Bronnert, Anja Scheffer, Daniel Harder, DJ B.Side, Eddie Kuchar, Elias Briller, Hüseyin Yilmaz, Jahmila Bronnert, Junis Hanafi, Karla Gangloff, Laith Azimi, Mathilda Marten, Monir El-Helwe, Moritz Scheffer, Oğuzhan Altintas, Romy Drieschner, Seraphina Lenz, Silke Ballath, Zahraa Abdul-Hamid


Standort:
207 m². Raum für Aktion und Kooperation 
Alte Jakobstraße 124–128 
10969 Berlin 
bg@berlinischegalerie.de

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Jugendgremium Schattenmuseum Museum Schattenmuseum Spiel

Festival: Einzeichnen

Im Rahmen der Ausstellung „Gezeichnete Stadt“ hat die Berlinische Galerie das Jugendgremium Schattenmuseum und sideviews eingeladen, einen Beitrag zum Festival Einzeichnen einzureichen.

Am 3. Oktober konnten sich Passant*innen gemeinsam mit dem Jugendgremium am Kottbusser Tor / Zentrum Kreuzberg kollektiv einzeichnen. Das Jugendgremium interessierte, was den Menschen am Kotti wichtig ist. Der Prozess wurde gefilmt und live auf das Festival in der Berlinischen Galerie übertragen.

Dort fanden ebenfalls unterschiedliche Zeichenaktionen zum Mitmachen im Museum, auf dem Vorplatz und in der Nachbarschaft statt. Es ging dabei immer um die Fragen: Was kann Zeichnung alles sein? Welche Rolle spielt sie im Stadtraum?

Das Konzept zum Festival wurde von Constanze Eckert in Zusammenarbeit mit den Kunstvermittler*innen der Berlinischen Galerie erarbeitet.

Mehr Infos unter Berlinische Galerie

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Theater Theaterprofil der Refik-Veseli-Schule

Theaterprofil

Refik-Veseli-Schule 2013-2019

Das Theaterprofil der Refik-Veseli-Schule entstand 2013 bis 2019 im Rahmen des Modellprogramms Kulturagenten für kreative Schulen.
Jedes Jahr wurden in Zusammenarbeit mit sideviews drei Theaterproduktionen entwickelt: Eine 7. Klasse über vier Wochen und eine 8. und 9. Klasse über je zwei Wochen. Die Schüler*innen entwarfen die Inhalte sowie jeweils eine eigene Theaterform. 2013 startete die Profilierung mit dem Piloten: „Warum ist es so schwer über Liebe zu sprechen?“. Jedes Thema wurde im Austausch mit den Lehrpersonen formuliert und zusammen mit den Schüler*innen ausgearbeitet und entwickelt, z.B. die Auseinandersetzung mit dem Schulnamen.

Ab 2016 entstand das Labor für ZwischenRäume: sideviews, das Theaterprofil der Refik-Veseli-Schule und das Jüdischen Museum Berlin (JMB) erforschten die Zusammenarbeit zwischen Schule und Museum. In unterschiedlichen Annährungen wurden Themen des JMB, z.B. Golem, das Neue Land, die Liebeskind-Architektur theatral, performativ, chorisch, installativ erforscht. Sichtbar wurden die Prozesse z.B. in einer Ausstellung, einer performativ-chorischen Führung, einem begehbar-inszenierten Bühnenraum, einem Museum in der Schule etc.. Insgesamt entstanden 17 Produktionen im Rahmen des Theaterprofils. Der Prozess ist ein Beispiel für Möglichkeiten kultureller Schulentwicklung. 

Weitere Informationen zum Theaterprofil der Refik-Veseli-Schule